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Autor Thema: Abgesang
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ID # 36


  Erstellt am 26. September 2013 11:32 (#1)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Hier gibt´s die letzten Berichte über die Bundeswehr in Rotenburg - vor der Standortschliessung...
aus der HNA , Funk und Fernsehen.



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  Erstellt am 26. September 2013 11:37 (#2)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
b]Führungsunterstützungsbataillon 286 hat neuen Kommandeur[/b]

Ein Neuer für den Schluss

Rotenburg. Zwei Jahre war Oberstleutnant Uwe Reinhardt Kommandeur der Führungsunterstützer in Rotenburg ?
zwei Jahre, die von der Entscheidung überschattet wurden, den Verband aufzulösen und die Alheimer-Kaserne zu schließen.

Zur Übergabe des Kommandos an Oberstleutnant Lando Pietsch trat das Führungsunterstützungsbataillon 286 noch einmal auf dem Exerzierplatz an.
Wo zu Zeiten der Panzergrenadiere der Platz knapp war, wirkten die angetretenen Soldaten und die Ehrenformation mit dem Heeresmusikkorps 2 etwas verloren.
Seit 2011 sind allein die Führungsunterstützer um 200 Soldaten geschrumpft.

Reinhardt hat gelernt, den Mangel zu verwalten. Jede dritte Waffe, jedes vierte Fahrzeug und die Hälfte der Anhänger hat der Verband abgegeben; Einrichtungen wie das Kasino wurden geschlossen.
Schwerer als Materialfragen wiegt für Reinhardt aber die Ungewissheit seiner Soldaten.
?Viele von Ihnen warten auf die endgültige Entscheidung zur weiteren Verwendung und damit auf die Entscheidung zur weiteren Ausgestaltung Ihres Lebens?, rief der scheidende Chef den Soldaten zu.

Perspektive für die Soldaten

Den Männern und Frauen unter seinem Kommando eine Perspektive zu geben, wird auch für Reinhardts Nachfolger eine wichtige Aufgabe sein.
Pietsch weiß, was häufige Neustationierungen von Soldatenfamilien verlangen. Seine Frau und seine beiden Kinder bleiben deshalb in Lippstadt, erzählt Pietsch, der seinen Dienst vor 20 Jahren angetreten hat.
Zuletzt war er im Verteidigungsministerium in Bonn, und wie Reinhardt, der Anfang dieses Jahres in Mazar-e Sharif war, hat auch Pietsch einen Einsatz in Afghanistan hinter sich.



Sie fiel eine Woche, nachdem Reinhardt das Kommando übernommen hatte:
?Es war kein Geschenk, damit einen Verband zu übernehmen?, sagte Reinhardt nun bei seinem Abschied.



Quelle: HNA-ROF, 26 Sep. 2013

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  Erstellt am 02. Oktober 2013 11:15 (#3)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Alheimer-Kaserne: Fernmelder haben einen neuen Kommandeur

Rotenburg. Das Führungsunterstützungsbataillon 286 soll die Alheimer-Kaserne in Rotenburg Ende 2015 verlassen.
Für die letzten zwei Jahre hat die Fernmeldeeinheit noch einmal einen neuen Chef.


Oberstleutnant Lando Pietsch führt seit Dienstag das Kommando. Der stellvertretende Regimentskommandeur Oberstleutnant Frank Schiller übertrug ihm während eines Appells die Führung von Oberstleutnant Uwe Reinhardt.

Ihn hat die Bundeswehr für drei Jahre beurlaubt. Reinhardt wird bei der Firma BWI Informationstechnik in Meckenheim die nicht-militärische Kommunikationstechnologie der Bundeswehr betreuen


Sein Nachfolger Pietsch muss nun die Auflösung des Verbandes zu Ende führen, wobei 2014 noch ein Auslandseinsatz ansteht. Zunehmend schwierig werde die Organisation des Dienstes, weil das Bataillon nur noch aus 280 Soldaten besteht, sagte Reinhardt beim Abschied.




Hier gibt´s noch mehr Bilder ...
http://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/fotos-alheimer-kaserne-fernmelder-haben-neuen-kommandeur-fs-3130009.html


Quelle: HNA-ROF, 24 Sep. 2013

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  Erstellt am 18. März 2014 12:36 (#4)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
6. Kompanie der Führungsunterstützer aufgelöst

Alheimer-Kaserne in Rotenburg: "Der
Auflösungsprozess schreitet voran"


Rotenburg. Die Fernmelder aus der Alheimer-Kaserne haben am Freitag nicht nur
ihre Kameraden verabschiedet, die vier Monate in Kabul im Auslandseinsatz sind.
Beim Appell wurde auch die sechste Kompanie des
Führungsunterstützungsbataillons 286 aufgelöst. Es ist der nächste Schritt zum
endgültigen Abschied der Bundeswehr von Rotenburg.



Zum letzten Mal angetreten: Kompaniechef Hauptmann Christian Arendt meldete
die 6. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 286 beim Appell in der
Alheim-Kaserne ab.
"Der Auflösungsprozess schreitet unaufhaltsam voran", sagte Oberstleutnant Lando
Pietsch in seiner Ansprache. Weil zunehmend Soldaten versetzt werden, müssen die Einheiten neu organisiert werden - "im Sinne einer effektiven und konzentrierten
Auftragserfüllung", sagte der Kommandeur. Die 3. und 4. Kompanie des Bataillons,
die nach Neustadt ausgelagert waren, wurden bereits im vergangenen Sommer
aufgelöst. Nun wird auch die 6. ganz offiziell außer Dienst gestellt.
"Ich hatte aber schon länger de facto nichts mehr zu sagen", erklärte der scheidende
Kompaniechef Hauptmann Christian Arendt beim anschließenden Empfang. Die
meisten seiner Soldaten waren zuletzt schon auf die anderen Kompanien verteilt.

Für Arendt ist es bereits die dritte Kompanie, die er auflöst. Die Sechste wurde 2006 gemeinsam mit dem Bataillon aufgestellt. Sie leistete Unterstützungsarbeit im
Bundeswehr-Ausbildungszentrum für UN-Missionen in Wildflecken, stellte vor einem Jahr aber auch selbst die Fernmeldekompanie des deutschen ISAFKontingents
in Afghanistan,Damals war der enge Kontakt nach Weiterode besonders wichtig, sagte Arendt. Der Bebraer Stadtteil hatte die Patenschaft der Kompanie übernommen. Während des
Auslandseinsatzes stärkten die Briefe, Karten und Päckchen aus Weiterode die Moral der Truppe. Die Patenschaft wurde am Freitag ebenfalls offiziell gelöst.
"Es nutzt ja nix, es ist rum", sagte Arendt. Er selbst wird nun einen
Generalstabslehrgang besuchen.

Weniger gefasst zeigte sich Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald: "Ich hasse solche Tage hier. Ich könnte einfach losheulen",
bekannte er beim Empfang.
Und emotional ging es weiter: "2016 wird die Bude hier endgültig dicht gemacht, und das geht mir auf die Nerven."
Um ein Zeichen gegen den schleichenden Auflösungsprozess der Bundeswehr zu setzen, lud Grunwald schon jetzt alle Soldaten für eine Abschiedsfeier ein:
"Dann machen wir hier nochmal richtig einen drauf."




Ende einer Patenschaft:
Hauptmann Christian Arendt (von links), Ortsvorsteher Georg
Almeroth und Andreas Nölke von der Vereinsgemeinschaft Weiterode unterzeichneten die Urkunde, mit der die Verbindung zwischen dem Bebraer Stadtteil und der 6. Kompanie offiziell gelöst wird.


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  Erstellt am 14. April 2014 11:23 (#5)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Bundeswehr gibt Standort wie geplant Anfang 2016 auf

Endgültiges Aus für die Alheimer-Kaserne in Rotenburg

Rotenburg. Die Bundeswehr wird die Alheimer-Kaserne wie geplant Anfang 2016 aufgeben. Das hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschieden. Die umstrittene Schließung des Rotenburger Standorts wird nicht noch einmal überprüft.


Das teilte sie den Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis, Staatsminister Michael Roth (SPD) und Helmut Heiderich (CDU), mit. Beide zeigten sich gegenüber unserer Zeitung von der Entscheidung nicht überrascht.

Roth hatte sich in den vergangenen Monaten darum bemüht, dass die Standortentscheidung noch einmal auf den Prüfstand kommt. Von der Leyen hat Roth in einem Gespräch am Freitag die Absage erläutert: ?Die Ministerin hat ihre Entscheidung vor allem damit begründet, dass die Umsetzung der Reform bereits weit vorangeschritten sei und Änderungen an einem Standort teils weitreichende Konsequenzen für andere Bereiche nach sich zögen?, sagt Roth.

Er sei enttäuscht, dass von der Leyen die Chance für eine Überprüfung nicht ergreife, die der Koalitionsvertrag eröffne. Da die Entscheidung aber allein bei ihr liege, müsse man sie nun so hinnehmen.

?An der Standortentscheidung ändert sich kein Jota?, sagt auch Heiderich. Er wertet es als Erfolg, dass der Bund noch weitere Investitionen in der Kaserne tätigen will. Dass eine frisch sanierte Kaserne geschlossen wird, hatte breite Kritik hervorgerufen.

Generalmajor Roland Braun hat Heiderich den Zeitplan für die Kasernenschließung mitgeteilt: Das Führungsunterstützungsbataillon 286 wird Mitte nächsten Jahres aufgelöst, und auch die letzten Feldjäger sollen dann nach Fritzlar verlegt werden. Dort stehen nach Informationen unserer Zeitung aber noch immer keine Räume für das Dienstkommando bereit. Im ersten Quartal 2016 soll dann die Kaserne an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben werden.



Keine weitere Überprüfung: Die Rotenburger Alheimer-Kaserne wird von der Bundeswehr 2016 aufgegeben


Quelle: HNA-ROF, 14. Apr. 2014






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  Erstellt am 25. September 2014 19:43 (#6)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Chronik der Alheimer-Kaserne: Die Geschichte eines Bundeswehrstandorts

Rotenburg. Am Mittwochabend wurde das Führungsunterstützungsbataillon 286 bei einem Appell im Rotenburger Schlosshof aufgelöst. Damit geht zugleich die Auflösung der Alheimer-Kaserne in ihre Endphase. Wir nennen die zentralen Stationen in der Geschichte des Bundeswehr-Standorts


1956
Bürgermeister Kurt Dorr lotete in der Bundeshauptstadt Bonn die Möglichkeiten aus, ob Rotenburg wieder Garnisonsstadt werden könnte. Schon im 19. Jahrhundert waren Soldaten in der Fuldastadt stationiert. Nachdem die Stadtverordneten am 31. Januar 1958 für den Aufbau einer Garnison stimmten, wurde am Silberberg mit dem Bau begonnen.

1962
Die neu erbaute Kaserne wurde am 23. Januar feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Mehr als 3000 Einwohner hießen die Soldaten des Panzergrenadierbataillons 51 in Rotenburg willkommen. Ihren Namen erhielt die Alheimer-Kaserne aber erst vier Jahre später. Er erinnert an das Ehrenmal auf dem Alheimer, an dem alljährlich der Gefallenen beider Weltkriege gedacht wird.

1976
Das Jägerbataillon 56 zieht ebenfalls in die Kaserne ein. Damit sind am Standort etwa 1200 Soldaten stationiert. So viele werden es nie wieder sein. Dazu gehörten auch kleinere Verbände wie die 18. Kompanie des Luftwaffen-Fernmelderegiments 32, das den Luftraum über Osthessen überwachte.

1980
Rotenburg musste zum ersten Mal von einem großen Verband Abschied nehmen: Das Jägerbataillon wurde aufgelöst, zugleich erhielt das Panzergrenadierbataillon die neue Nummer 52.

1998
Erstmals nahmen Panzergrenadiere aus Rotenburg an einem Auslandseinsatz teil. Die 17 Soldaten wurden in Bosnien eingesetzt.

2001
Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) kündigt an, die Alheimer-Kaserne im Zuge der Bundeswehrreform zu schließen. Es gab massive Proteste gegen das Vorhaben. Schließlich wurde das Verteidigungsministerium umgestimmt, und die Kaserne blieb erhalten. Schon damals lief die Sanierung des Standorts, dessen Gebäude nach 40 Jahren marode waren.

2006
Das Panzergrenadierbataillon 52 wurde Ende März endgültig aufgelöst. Zugleich zog ein neuer Verband in die Alheimer-Kaserne ein: das Führungsunterstützungsbataillon 286. Die Fernmelder waren in den Folgejahren regelmäßig im Auslandseinsatz, vor allem in Afghanistan und im Kosovo. Verluste gab es erfreulicherweise nicht. Als weiterer Verband zogen mehrere Kompanien des Feldjägerbataillons 251 in Rotenburg ein. Im Zuge der Kasernensanierung verfügt das Feldjägerdienstkommando über die modernsten Einrichtungen ihrer Art in der Bundeswehr.
:-(

2011
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) legt im Oktober seine Bundeswehrreform vor: Obwohl die Alheimer-Kaserne gerade teuer saniert wird (das Ministerium spricht von 27,5 Millionen Euro, andere Quellen sprechen sogar von 40 Millionen), wird die Kaserne aufgegeben. Auch Proteste ändern an der Entscheidung nichts.

:grrr: :grrr:

2014
Jeden Monat werden mehr Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons auf andere Einheiten verlegt. Am gestrigen Tag der offiziellen Auflösung betrug die Tagesantrittsstärke des Bataillons noch knapp 100 Soldaten. Bis 31. Mai 2015 verlassen dann die letzten Führungsunterstützer die Alheimer-Kaserne. Auch die Feldjäger sollen bis dahin abziehen, um die Kaserne für eine bislang unklare zivile Nutzung zu übergeben.






Das war der Anfang: Am 30. März 2006 wurde die Truppenfahne des Führungsunterstützungsbataillons 286 zum ersten Mal enthüllt. Der Verband wurde damit offiziell in Dienst gestellt. Gestern Abend geschah im Rotenburger Schlosshof das Gegenteil: Die Truppenfahne wurde verhüllt und das Bataillon damit offiziell aufgelöst. Wir berichten morgen ausführlich

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