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Tampella
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ID # 36


  Erstellt am 12. Dezember 2011 08:46 (#2)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Ein Teil der Bundeswehr-Gebäude wird nicht mehr saniert

Baustopp in der Alheimer-Kaserne

Rotenburg. Die Bauarbeiten in der Rotenburger Alheimer-Kaserne sind teilweise gestoppt. Dabei geht es vor allem um den Endausbau des neuen, zentralen Wirtschaftsgebäudes mit Küche und Kantine, das weitgehend fertiggestellt ist. Ein Gutachten soll klären, ob es kostengünstiger ist, das Gebäude komplett zu Ende zu bauen, oder die weiteren Arbeiten endgültig zu stoppen.

Ein Stopp würde auch Geld kosten, weil für bereits vergebene Aufträge Konventionalstrafen zu zahlen wären. Zudem ist unklar, ob moderne Hygienebestimmungen im alten Wirtschaftsgebäude einzuhalten sind, das dann weiterhin genutzt werden müsste. Die Bundeswehr prüft aber auch die Frage, ob Verpflegung bis zum endgültigen Abzug in die Kaserne geliefert werden könnte.

Von den insgesamt neun Unterkunftsgebäuden in der Kaserne sind fünf komplett saniert. Die verbleibenden vier Kompaniegebäude würden nicht mehr umgebaut, sagt Dr. Bettina Warnecke, Sprecherin der Wehrbereichsverwaltung West. Auch die Arbeiten am Sanitätsgebäude würden bereits ruhen und nicht vollständig zu Ende geführt. Das neue Wachgebäude sei nahezu fertiggestellt, ob die Wache aber überhaupt noch aus dem alten in das neue Gebäude umzieht, werde derzeit geprüft. Das fast fertig sanierte Stabsgebäude werde zum Jahresbeginn 2012 an die Truppe übergeben. Dann werden die Büros aus den gemieteten Containern hinter dem Haus wieder zurückverlegt. Mit der Entscheidung, ob und wie die Bauarbeiten fortgesetzt werden, sei erst 2012 zu rechnen.

Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr (SPD) warnte davor, in der Kaserne dürften keine Bauruinen hinterlassen werden. Vermutlich bis 2014 seien die Soldaten noch da und müssten vernünftig arbeiten können. Danach gehe es um gute bauliche Voraussetzungen, um die Kaserne anderweitig zu nutzen.

Quelle: HNA/ROF, 12. Dez´11

:grrr:

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Tampella
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ID # 36


  Erstellt am 25. September 2014 19:31 (#3)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Gilfershausen und Kompanie der Alheimer-Kaserne: Patenschaft aufgelöst

Rotenburg/Gilfershausen. Ein weiteres Stück Bundeswehrgeschichte der Region hat ein Ende. Die Patenschaft zwischen der fünften Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 286 und Gilfershausen ist aufgelöst.

Wehmütig blickten alle Beteiligten auf die vergangenen acht Jahre zurück. ?Wir hatten eine wunderschöne Zeit und viel Spaß zusammen. Ich würde mir wünschen, dass es solche Patenschaften auch in Zukunft in der Bundeswehr gibt?, sagte Henrik Stöber, Hauptfeldwebel der fünften Kompanie. Im Zuge der Auflösung der Patenschaft überreichte er dem Gilfershäuser Ortsvorsteher Norman Nieborowsky das Patenschaftsschild. ?Unsere Kompanie nie wird es so nie mehr geben, Gilfershausen aber schon. Ich denke, dass der Ort ein schönes Plätzchen für das Schild finden wird?, fügte Stöber hinzu.

Weiterhin betonte er, dass ihm der Abschied sehr schwerfallen würde. Im Jahr 2006 übernahm seine Kompanie die Patenschaft mit Gilfershausen von einer früheren Einheit der Panzergrenadierer, seitdem hätten sich viele gute Freundschaften entwickelt. Auch Nieborowsky bedauerte das Ende der Patenschaft: ?Ich bin erst seit zweieinhalb Jahren Ortsvorsteher, für mich war die gemeinsame Zeit zu kurz. Die Kompanie wird uns fehlen.?

Ein Geben und Nehmen
Die Beziehung zwischen der Kompanie und dem Bebraer Stadtteil bezeichnete er als sehr harmonisch. ?Die Soldaten haben bei Veranstaltungen in Gilfershausen immer kräftig geholfen und waren fest in unser Vereinsleben integriert. Auch auf zwischenmenschlicher Ebene hat alles gepasst?, erzählte er. Und Stöber ergänzte: ?Es war ein Geben und Nehmen. Wir haben geholfen, wo wir konnten, im Gegenzug durften wir beispielsweise unsere Weihnachtsfeiern im Sporthaus in Gilfershausen austragen.?

Bereits in der vorigen Woche hatte die zweite Kompanie der Führungsunterstützer die Patenschaft mit der Gemeinde Alheim aufgelöst. ?Da sterben nicht einfach nur Patenschaften, es stirbt auch ein Stück von Rotenburg. Es ist schade, dass die Soldaten nicht hierbleiben können?, erklärte Nieborowsky.

Wo genau das Partnerschaftsschild der fünften Kompanie aufgestellt wird, das sogar zweimal auf Auslandseinsatz in Afghanisten war, weiß der Gilfershäuser Ortsvorsteher noch nicht: ?Ich habe schon eine Idee, aber das werde ich mit dem Ortsbeirat besprechen. So, wie das Schild zu den Soldaten gehörte, gehört es jetzt auch zu uns.?





Abschiedsgeschenk: Kompaniefeldwebel Henrik Stöber (links) überreichte dem Gilfershäuser Ortsvorsteher Norman Nieborowsky das Patenschaftsschild.




Quelle: HNA-ROF / 04. Sep 2014

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ID # 36


  Erstellt am 25. September 2014 19:36 (#4)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Patenschaft zwischen Gemeinde Alheim und 2. Kompanie ist beendet

Alheim. Es ist wieder ein Abschied von einem Stück Bundeswehrgeschichte in der Region. Die Patenschaft der Gemeinde Alheim mit der zweiten Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 286 ist beendet.

Es war ein Punkt auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung Alheim, und doch steckte mehr dahinter als nur ein offizieller Akt. Das wurde deutlich, als Bürgermeister Georg Lüdtke und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Marc Heinzerlin, Mitglieder zweier Vereine nach vorne baten. Der Schützenverein Heinebach und die Edelweißkameraden Sterkelshausen haben die Patenschaft mit der ?2./286? seit sieben Jahren mit Leben erfüllt.

Dabei hatten sie dazu gar nicht so viel Gelegenheit: ?Die Soldaten waren immer irgendwo auf Reisen?, sagte Lüdtke über die zahlreichen Auslandseinsätze der Kompanie, die bis vor Kurzem ein Kontingent in Kabul stellte (wir berichteten).

?Als wir ausgerückt sind, waren noch 600 Mann in der Kaserne, jetzt sind es noch etwa 100?, machte Kompaniefeldwebel Stephan Bläschke, selbst ein Sterkelshäuser, die dramatischen Veränderungen in der Alheimer-Kaserne deutlich. Seine Kompanie hat inzwischen noch eine Antrittsstärke von etwa sechs Mann.

Sie alle waren zum Abschiednehmen nach Alheim gekommen. ?Wir wollen die eingegangene Patenschaft mit Anstand und Würde zu Ende führen?, sagte Bürgermeister Lüdtke. Und die Schützen und Edelweißkameraden fügten noch Herzlichkeit hinzu, als sie die Soldaten verabschiedeten.

Heimat gefunden
?Wir haben hier eine Heimat gefunden, es sind Freundschaften entstanden, viele Feiern bleiben in Erinnerung?, sagte Bläschke, und fügte hinzu: ?Das muss alles jetzt beendet werden.? Doch noch seien ja nicht alle weg. Bis die letzten Führungsunterstützer die Alheimer-Kaserne verlassen, werde es noch manche Gelegenheit geben, um sich zu sehen. ?Wir besiegeln es heute offiziell, werden die Freundschaft aber nicht aufgeben, solange wir da sind.?



Offizieller Akt: Der Kompaniefeldwebel der ?2./286?, Stephan Bläschke (links), und Marc Heinzerling, Vorsitzender der Gemeindevertretung, besiegelten das Ende der Patenschaft zwischen Gemeinde und Bundeswehreinheit.



Sie lebten die Patenschaft, nun haben sie sie verhüllt: Als symbolischen Akt verhängten Mitglieder der Edelweißkameraden Sterkelshausen und des Schützenvereins Heinebach eine Glastafel mit dem Wappen der zweiten Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 286, mit dem die Gemeinde Alheim nun keine Patenschaft mehr verbindet.


Quelle: HNA-ROF / 28. Aug. 2014


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