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Autor Thema: Einsatz der BW bei WM
mm233
Ist öfters hier
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ID # 123


  Erstellt am 30. Dezember 2005 18:14 (#1)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail    Löschen
Viele fordern es, Alpha-Tier ist wohl Schäuble, die BW bei der Fussballweltmeisterschaft einzusetzen. Argument der Befürworter ist, dass die Polizei mit ihrer Stärke nicht ausreichen würde und die BW das ausreichende Gerät für "größere" Einsätze habe.
Von BMVg Jung kam das Nein, die BW würde nur bei einer akuten Bedrohung (Terrorismus etc.) einschreiten.

Seit Jahren, natürlich besonders unter Rot-Grün, zieht sich die Debatte um die BW wie ein roder Faden von Jahr zu Jahr. Struck hat zwar klare Ziele vorgegeben, doch ist man immer wieder in einer Schwebe von Berufsarmee und Wehrpflicht, Polizeieinsatz, Hilfstruppe und Grundgesetz. Solange keine genaue, endgültige Regelung gefunden ist, sollte die Bundeswehr nicht im Inneren eingesetzt werden. Selbst das Luftsicherheitsgesetz, also möglicher Abschuss von Zivilflugzeugen durch die Luftwaffe, ist noch nicht vom Bundesverfassungsgericht durchgelassen. Also eine Grundlage, welche den Einsatz der Bundeswehr im Inneren anspricht.

Ich hoffe, dass die jetzige Regierung eine endgültige, einvernehmliche Lösung für die Bundeswehr findet. Nicht nur was Personal und Ausrüstung angeht, auch der evtl. Übergang zur Berufsarmee.

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OG-Gren
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ID # 156


  Erstellt am 30. Dezember 2005 21:49 (#2)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail    Löschen
Ich persönlich finde, dass die Bundeswehr nicht unbedingt zum Einsatz bei der WM kommen sollte.
Zwar kommt die Bundeswehr zur Krisenbewältigung im Ausland auch zum Einsatz und im hiesigen Lande wäre dies bestimmt auch kein Problem, doch denke ich das bei einen solchen Event eher zivile Sicherheitsunternehmen angebracht wären als die Bundeswehr.

Außerdem wäre es ein friedliches Event und da finde ich es nicht ganz angepasst, wenn unsere flecktarn gekleideten Kameraden mit (womöglich) G36 in der Gegend umhermaschieren bzw. aufgefahren werden.

Könnte auch vor den Augen der Welt nicht so besonderes gut ankommen, da es doch ziemlich an die Vergangenheit erinnert. Gut, die Vergangenheit sollte man zwar irgendwann ruhen lassen, doch solche Bilder können Erinnerungen an damals immer wieder hervorrufen und das muss ja nicht wirklich sein.

Bei Einsätzen, die der Terrorabwehr dienen oder bei denen keine andere Behörde, wie z.B. Polizei oder Bundespolizei eingesetzt werden können, kann die Bundeswehr meines Erachtens stärker ins Erscheinungsbild treten.
Die Einsätze von denen ich spreche, sind z.B. das von mm223 erwähnte Luftsicherheitsgesetz. Da finde ich sollte die Bundeswehr doch schon eingebunden werden.

Oder könnt Ihr Euch Polizisten in Tornados (oder jetzt Euro-Fighters) zum Abfangen von Flugzeugen vorstellen? Nee, oder?!? :zwinker:

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AGA 6./52 III Zug
01.07. - 31.09.2002

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krk
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ID # 157



221-471-208
  Erstellt am 31. Dezember 2005 12:58 (#3)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Ich finde die Diskussion (nicht die in diesem Forum ;-) ) schon zeimlich absurt. Das kriegt der Schäuble eh net durch! Nicht gegen die Roten, denn dafür würde er denk die Koalition aufs Spiel setzen. Der wird früher oder später eh von Frau Merkel zur Raison gerufen. Die Vorraussetzungen die dafür auf Seiten des Gestzgebers zu schaffen wären sind in der kurzen denke ich Zeit nicht zu schaffen

Meine Meinung dazu:
Ich denke die Truppe hat andere Sorgen als sich auch noch um die WM zu kümmern. Keine Personal weil man international auf jeder Hochzeit tanzt, keine Zeit für die Ausbildung und notorisch unterfinanziert. Mal ehrlich: Wer soll sich denn vor die Stadien stellen? Wehrpflichtige die grade mal aus der Schule gekommen sind und grade mal 4-5 Monate Ausbildung hinter sich haben. Ganz schön mutig!

Das sollten die Herrn da oben lieber mal ganz schnell vergessen...

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HFw d.R. Jungermann
Diente in der Vierten 10/1993 bis 12/1999

Horrido – Joho !

Beiträge: 199 | Mitglied seit: Juli 2005 | IP-Adresse: gespeichert
mm233
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ID # 123


  Erstellt am 31. Dezember 2005 14:26 (#4)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail    Löschen
Man bedenke, die BW sein personalmäßig bereits durch die jetzigen Auslandseinsätze ausgelastet (eigentlich ein Hohn, solch etwas zu behaupten).

Würden wirklich GWDLer dazu abgestellt, sollten diese und auch die Öffentlichkeit dagegen protestieren. Denn das wäre dann... ich finde gerade kein Wort dafür... peinlich, aber auch sinnfrei...

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Beiträge: 32 | Mitglied seit: Juli 2004 | IP-Adresse: gespeichert
OG-Gren
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ID # 156


  Erstellt am 01. Januar 2006 15:06 (#5)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail    Löschen
Erst einmal allen zusammen ein frohes neues Jahr.
Hoffe ihr seit alle gut reingekommen.

GWDLer für solche Aufgaben einzusetzen ist meines Erachtens auch völliger Unsinn. Alleine bis diese dementsprechend ausgebildet wären, damit diese mit solchen Situationen gut umgehen können, würde schon einiges an Zeit ins Land vergehen.
Bis dahin wäre die WM wohl längst wieder gelaufen.

Sollen sie doch für solche Sachen private Sicherheitsfirmen engagieren, dann werden dadurch wenigstens noch ein paar Arbeitsplätze (auch wenn diese nur kurzfristig wären) geschaffen und alle sind zufrieden.

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AGA 6./52 III Zug
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Oberleutnant
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ID # 159


  Erstellt am 21. März 2006 13:03 (#6)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail    Löschen
solange das grundgesetz in seiner jetzigen form bestand hat, ist es eh sinnlos darüber zu spekulieren. ein einsatz der bundeswehr für reine sicherheitsaufgaben der inneren sicherheit ist mehr als abwegig.

doch selbst wenn....ebenso unsinnig ist der einsatz von GWDL in einer solchen situation. der ausbildungsstand reicht ja gerade eben um unfallfrei streife in einer kaserne zu absolvieren. dem "rechtliche niveau" einer solchen "polizeiaufgabe" ist ein durchschnittlicher GWDL gar nicht gewachsen bzw. ist ihm in der kurzen zeit gar nicht bei zu bringen. wer mal im UN-ausbildungszentrum war und dort vielleicht im rahmen seiner un-ausbildung mit den feldjägern zusammen gearbeitet hat weiß, wie lange und komplex zum beispiel eine "anti-riot-ausbildung" ist. selbst der einsatz von zeitsoldaten für so eine aufgabe ist, sofern es sich nicht um feldjäger handelt, ebensolchen problemen unterworfen.

daher sollten die edlen herren mit den hohen besoldungsstufen sich evtl. erstmal schlau machen über ausbildung, ausrüstung und befähigung für so einen einsatz.

Q-)

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DRAN...DRAUF...DRÜBER

Oberleutnant d.R. und ehemaliger ZgFhr 3./52

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