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Autor Thema: VERJÜNGUNGSKUR
Tampella
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ID # 36


  Erstellt am 26. März 2007 11:17 (#1)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Bundeswehr will alte Soldaten vorzeitig in Ruhestand schicken

Abmarsch für die Alten: Die Bundeswehr will Tausende Soldaten frühzeitig in den Ruhestand entlassen. Die über 50-Jährigen sollen jüngeren Kameraden Platz machen - die wegen mangelnder Aufstiegschancen frustriert sind.

Hannover - Die Bundeswehr steht offenbar vor einer Welle von Frühpensionierungen. Das Verteidigungsministerium wolle bis zu 4200 Soldaten, die 50 Jahre oder älter sind, vorzeitig in den Ruhestand entlassen, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Zur Begründung verweist das Ministerium demnach darauf, dass es in der Bundeswehr einen "Überhang" älterer Feldwebel gebe.


AP
Soldaten der Bundeswehr auf dem Militärflughafen Köln/Wahn (Archivbild): Verjüngungskur durch Frühpensionierung
Viele jüngere Berufssoldaten, größtenteils Oberfeldwebel und Hauptfeldwebel, seien frustriert, weil sie wegen der hohen Zahl von älteren Feldwebeln nicht in besser bezahlte Positionen befördert werden könnten, schreibt die Zeitung. Bisher werden Feldwebel mit Vollendung des 53. Lebensjahres pensioniert, Hauptleute mit 54, Oberste spätestens mit 61 und Generäle mit 62 Jahren.
Das Verteidigungsministerium bemühe sich bereits seit Mitte 2006, die große Koalition für ein entsprechendes Gesetz zu gewinnen, stoße dabei jedoch auf Widerstand. Das Arbeitsministerium ziere sich, für die Frühpensionierung von 50-jährigen Soldaten einzutreten - offenbar besonders mit Blick auf die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und den Abbau von Vorruhestandsregelungen in der Wirtschaft.
Dem Bericht zufolge werden die Pläne des Verteidigungsministeriums in Berlin auch aus Kostengründen auf die lange Bank geschoben. Interne Berechnungen hätten ergeben, dass der Bund bis zu 109,9 Millionen Euro aufbringen müsste, wenn die 2006 abgelaufenen Vorschriften für die Frühpensionierung von 4200 Soldaten bis Ende 2011 verlängert würden.
Mehr Sold für Rekruten
Rekruten der Bundeswehr und Zivildienstleistende können im kommenden Jahr mit einer Erhöhung ihres kargen Solds rechnen. Im Bundestag formiert sich nach Informationen des SPIEGEL eine breite Front zugunsten einer Erhöhung. So plädierten die Wehrpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion bei einer Klausur in der vergangenen Woche für eine "signifikante" Steigerung des Solds, der jetzt im Schnitt etwa 240 Euro pro Monat beträgt.
Auch der Bundestags-Wehrbeauftragte Reinhold Robbe sowie Fachpolitiker der Union und FDP unterstützten eine Petition, für die zwei im Bundeswehrverband engagierte Reservisten schon 23.000 Unterschriften gesammelt haben. Selbst Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), dessen Ressort Rufe nach mehr Sold bislang damit abwimmelte, im Verteidigungshaushalt von gegenwärtig rund 28,4 Milliarden Euro fehle das nötige Geld, will sich nun für eine Solderhöhung einsetzen.
Die Soldaten rügen, dass die letzte Steigerung schon acht Jahre zurückliege, und fordern zwei Euro pro Tag mehr. Robbe und die Sozialdemokraten halten einen Euro für realistisch.
Während etwa Bauhilfsarbeiter Anspruch auf einen Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde haben, erhalten Rekruten und Zivis im Schnitt etwa acht Euro - pro Tag. Im Wehretat schlüge ein Anstieg um einen Euro mit rund 23 Millionen Euro jährlich zu Buche. Demgegenüber kostet allein der geplante Afghanistan-Einsatz von sechs "Tornado"-Jets etwa 70 Millionen Euro im Jahr.
phw/ddp/AFP

Quelle: spigel-online, 26. Mrz´007

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  Erstellt am 15. Mai 2007 11:14 (#2)  |  Bearbeiten Bearbeiten  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP    Löschen
Wehrdienst

Der Bundeswehr gehen die Rekruten aus

15. Mai 2007
Der Bundeswehr gehen nach einem Zeitungsbericht wegen des starken Geburtenrückgangs vor allem in Ostdeutschland die Rekruten aus. Es gebe immer weniger wehrpflichtige junge Männer, gleichzeitig steige bei den Musterungen die Zahl der Untauglichen, weil immer mehr Jugendliche übergewichtig seien, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums an den Bundestag.
Der starke Geburtenrückgang in den neuen Bundesländern habe zur Folge, dass es dort 50 Prozent weniger 18-Jährige gebe statt 100.000 wie früher nur noch 50.000. Bisher fiel es der Bundeswehr relativ leicht, ihren Nachwuchs an Zeit- und Berufssoldaten in den neuen Ländern zu decken. Vier von zehn Bewerbern kämen seit Jahren aus der ehemaligen DDR. Viele von ihnen gingen freiwillig zur Armee, weil sie keinen geeigneten Arbeitsplatz finden. Das werde spätestens 2009 nicht mehr so sein. Deshalb sei es notwendig, die Nachwuchsgewinnung in den alten Bundesländern zu verstärken.
Weniger gut qualifizierte Nachwuchskräfte
Auch wenn die Bundeswehr inzwischen nur noch 250.000 aktive Soldaten hat, sei ihr Personalbedarf groß, heißt es in dem Bericht. Allein im laufenden Jahr müssten rund 2000 Offiziersanwärter gewonnen werden, hinzu kämen 22.500 junge Frauen und Männer für die Unteroffizierslaufbahn und den einfachen Dienst in der Armee. In der Vergangenheit sei die Bundeswehr in der Lage gewesen, aus einer Vielzahl von Bewerbern auswählen zu können.
Jetzt drohe die Gefahr, dass sie auf weniger gut qualifizierte Nachwuchskräfte zurückgreifen müsse obwohl sie unverändert auf junge Leute „mit guter Schulbildung und einem Zivilberuf im technischen und elektronischen Bereich“ angewiesen sei.
Das Verteidigungsministerium geht von der Prognose aus, dass sich die Konkurrenzsituation für die Bundeswehr weiter verschärfen wird, wenn sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland weiter verbessert und sich dies auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht.

Quelle: FAZ, 15.Mai´007

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